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Erfolgreiche Corona Praxistipps aus Frankfurter KiTas

 Corona Praxistipps

Erfolgreiche Corona Praxistipps aus Frankfurter KiTas

„Der eine wartet, dass sich die Zeit wandelt, der andere packt sie an und handelt.“
Aus dem Newsletter des KiFaZ Morgenstern

Es heißt, dass Corona ein Brennglas ist, Missstände verstärkt und Defizite deutlicher sichtbar werden. Doch gleichzeitig zeigen sich auch Ressourcen und Kreativität. Das Kinderbüro fragte die Frankfurter Betreuungseinrichtungen nach erfolgreichen Praxistipps und bereits nach wenigen Tagen kamen viele spannende Rückmeldungen zusammen. Voller Engagement und Phantasie gestalten die Fachkräfte die Beziehung zu den Familien, zeigen Interesse, geben Impulse und haben ein offenes Ohr für die Belastungen der Eltern und Kindern. Sie überwinden Abstände, Risiken und Ängste. Auch intern haben pädagogischen Teams Abläufe verändert, sich an die aktuelle Situation angepasst und neue Rituale und Routinen gefunden.

Diese Praxistipps können alle inspirieren und ermutigen, kreativ, zuversichtlich und motiviert Corona anzunehmen und das Beste daraus zu machen. Wir können das Virus nicht verändern, aber wie wir mit der Situation umgehen, haben wir selbst in der Hand.

Hier stellen wir drei Frankfurter Einrichtungen mit ihren erfolgreichen Praxistipps vor. Weitere werden folgen.

Der Newsletter der Kinder- und Familienzentrum „Morgenstern“ des Caritasverbandes Ffm e.V.
erscheint monatlich. Er richtet sich an die ganze Familie: Rätsel, Bastel- und Spielideen für die Kinder und Informationen zu Themen wie dem familiären Haushalt und dem Umgang mit Geld für die Eltern.
Aber auch pädagogische Impulse (wie kann man mit einem Baby basteln?), Kontaktdaten zu Beratungsstellen, interne Infos aus dem KiFaZ, Interviews mit den Fachkräften und noch vieles mehr ist in dem oft fast zehn Seiten langem Newsletter mit vielen Fotos zu finden.
Das KiFaz bietet außerdem eine Spielausleihe für die Kinder an, die zu Hause betreut werden. Liebevoll gepackte Bastelsets können von Familien vor Ort abgeholt werden. Per Videokonferenz finden verschiedene Angebote statt: eine Spielgruppe, ein Sprachcafé oder ein Treff um gemeinsam Entspannungstechniken zu üben. Und wöchentlich findet ein Walk and Talk mit einer Fachkraft des Teams statt, um sich einfach mal zu unterhalten.
Eine besonders schöne Idee: Einmal die Woche öffnet sich eine Überraschungskiste für die Familien am Zaun der Einrichtung mit Büchern, Spielen und Verwöhnpaketen.

Auch die Krabbelstube in der Robert-Mayer-Straße hat sich etwas Besonderes überlegt: Die Gruppen haben zwei bis drei Mal pro Woche Post an die Kinder geschickt. In den kreativ gestalteten Umschlägen fanden die Kinder Bastelideen mit dem nötigen Material. Auch Spiele zur Förderung der Kinder wurden von den Fachkräften gebastelt und in die Umschläge gelegt.
Die Krabbelstube telefoniert regelmäßig mit den Eltern, um in Kontakt zu bleiben. Per Mail werden Infos weitergegeben und bei Sorgen, Nöten und Ängsten ist die Leitung schnell, verlässlich und verbindlich erreichbar. Das ist viel Arbeit und Mühe, doch die durchweg positive Resonanz der Familien bestärkt das Team. Die Eltern fotografieren ihr Kind, wenn es bastelt, sich mit dem Spiel beschäftigt, sich über die Post freut und schicken die Bilder zurück an die Einrichtung.
Das Ausleihen von Spielen und Beschäftigungsmaterial ist auch in dieser Einrichtung möglich und sorgt bei den Kindern für Abwechslung und Spaß.

 

Im Kinderhaus der ev. Paul-Gerhardt-Gemeinde entstand die „Regenbogen Post“. Auch hier finden die Kinder Bastelideen und das entsprechende Material, aber auch Süßigkeiten oder ein kleines Spielzeug. Für die Eltern liegt ein Brief mit persönlichen Worten im Umschlag. Das Besondere an der Regenbogenpost: Die Eltern holten sie sich direkt in der Kita, zu einer vereinbarten Zeit, ab. So sahen sich die Familien und Fachkräfte und konnten sich über die Situation austauschen.

Die drei Betreuungseinrichtungen zeigen exemplarisch, das Newsletter und persönliche Post eine schöne und gelingende Möglichkeit sind, mit Familien in Kontakt zu bleiben. Die ganze Familie profitiert von dieser wertschätzenden Geste. Ob die Kinder zuhause bleiben, oder in die KiTa gehen ist bei diesem Format weniger wichtig.

Das Kinderbüro hat noch viele weitere Erfahrungen erhalten und wird diese veröffentlichen. Betreuungseinrichtungen, die Ihre erfolgreichen Praxistipps noch weitergeben wollen, können diese weiterhin an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken.

Kontakt:
Barbara Scharf, 069 – 212 30001, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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