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Auf die Plätze, fertig, schenken!

Vom Schenken und Staunen
Durch die Weihnachtsaktion wird Heiligabend für viele Kinder ein bisschen bunter. Doch die Adventszeit hat generell eine Menge Überraschungen zu bieten.wichtel
Was verbirgt sich wohl im Paket? Ein Buch, ein Spiel – oder sind es die ungeliebten Socken, die da unter dem Weihnachtsbaum liegen? So oder so ähnlich begeht man bei uns Heiligabend. Doch wie feiern Menschen in anderen Ländern Weihnachten? Etwa in Japan, Australien oder Ghana? Und überhaupt: Wo wohnt eigentlich dieser ominöse Santa Claus? Diese und weitere Fragen beantworten wir Ihnen gerne. Doch zunächst möchten wir Ihnen erläutern, wie die Weihnachtsaktion des Kinderbüros in diesem Jahr abläuft und welcher entscheidende Punkt sich am Konzept ändert.
Wie kann man an der Weihnachtsaktion teilnehmen?
Seit dem 23. November hängen Karten an Weihnachtsbäumen, die in verschiedenen Frankfurter Geschäften aufgestellt wurden. Wer einem bedürftigen Kind etwas schenken möchte, nimmt eine Karte ab und kauft ein Buch oder Gesellschaftsspiel der eigenen Wahl. Das Geschenk gibt er oder sie bis zum 14.12. in einem der Geschäfte oder im Kinderbüro ab. Die Geschenke werden vom Kinderbüro kurz vor Weihnachten an die bedachten Einrichtungen – etwa Frauenhäuser, Kindergärten oder Flüchtlingsunterkünfte – verteilt. Achten Sie unbedingt auf das Alter des jeweiligen Kindes – damit es bei seinen aktuellen Interessen und Fähigkeiten abgeholt wird. Berücksichtigen Sie – bei aller wohlmeinenden Absicht – auch den Warenwert (20 Euro bis 25 Euro), damit einzelne Kinder nicht bevorzugt werden. Im vergangenen Jahr haben fast 5.000 Menschen etwas geschenkt. Lassen Sie uns diesen Erfolg wiederholen.
Kann man auch spenden?
Ja, selbstverständlich. Fehlende Geschenke werden stets nachgekauft. Dafür sind Spenden nötig. Damit Ihre Spende direkt der Weihnachtsaktion zugutekommt, geben Sie bitte den unten vermerkten Verwendungszweck an. Wir danken Ihnen herzlich!
Kontoverbindung:
Stadt Frankfurt am Main Kinderbüro
IBAN: DE65 5019 0000 0009 5133 02
BIC: FFVB DEFF XXX
Bank: Frankfurter Volksbank
Verwendungszweck für die Weihnachtsaktion:
WA 490010-49001004
Warum läuft die Aktion in diesem Jahr anders ab?
Wir leben in besonderen Zeiten. Daher haben wir lange darüber nachgedacht, welche Risiken es birgt, die Weihnachtsaktion durchzuführen. Normalerweise können die Kinder individuelle Wünsche abgeben – diesmal erhalten sie ein Buch oder Gesellschaftsspiel. Für uns war diese Entscheidung nicht einfach, doch durch den Verzicht auf personalisierte Wunschkarten verringert sich die Gefahr, die Weihnachtsaktion abbrechen zu müssen, weil zum Beispiel Geschenke nicht rechtzeitig gekauft, abgegeben oder verteilt werden können. Wir können so die geltenden Schutzregeln gut einhalten. Für uns – und auch die teilnehmenden Einrichtungen – ist es ein bedeutendes Signal, dass die Aktion überhaupt stattfinden kann. Denn gerade jetzt ist es wichtig, dass wir alle füreinander da sein können.
Diese Vorteile bieten sich dadurch:
Sie erhalten die Möglichkeit, ganz persönlich zu entscheiden, welches Geschenk das Kind begeistern könnte. Sicher gab es auch in Ihrer Kindheit Bücher, die Ihren Horizont geweitet oder Ihre Fantasie beflügelt haben – die Ihr Leben vielleicht sogar zum Positiven verändert haben, weil Sie plötzlich Dinge erkennen konnten, die Ihnen bis dahin verschlossen waren. Wer spielt, schiebt belastende Gedanken beiseite und taucht in den Moment ein. Karten- und Brettspiele gibt es in Hülle und Fülle, auf ins Spielvergnügen. Darüber hinaus lernen Kinder durch gemeinsames Spielen, dass faire Regeln sinnvoll sind und dass ein Team dann erfolgreich ist, wenn alle ihre speziellen Stärken entfalten können. Ob Buch oder Spiel – nehmen Sie das beschenkte Kind liebevoll „an die Hand“ und inspirieren Sie es. Mit einem persönlichen Gruß auf der Karte können Sie die Wahl Ihres Geschenkes begründen und dem Kind eine wohlwollende, ermutigende Botschaft mit auf den Weg geben. Damit rückt diesmal der Faktor „Überraschung“ in den Mittelpunkt. Die Kinder werden ein vorfreudiges Bauchkribbeln verspüren, wenn sie die Pakete öffnen.
Wir freuen uns auch in diesem Jahr über Ihre Teilnahme. Lassen Sie uns gemeinsam Kindern Hoffnung schenken.

wichtel2…und nun wird es amüsant – mit 10 kuriosen Fakten zum Thema Weihnachten
Surfende Rauschebärte: In der sengenden Hitze Australiens sieht man in der Adventszeit Weihnachtsmänner über Wellen reiten. Am Strand genießen die Menschen Truthahn-Barbecue und im Stadtkern von Sydney findet ein großer Umzug – die Christmas Parade – statt. Fast ein wenig dreist: In dem australischen Weihnachtslied „Six White Boomers“ tauscht Santa Claus seine Rentiere gegen Kängurus aus.

Weihnachtsimporteur Holland: In Japan ist „Kurisumasu“ – also Weihnachten – eine Art Valentinstag, zu dem eine mit zahlreichen Erdbeeren bestückte Torte serviert wird. Das erste japanische Weihnachtsfest wurde laut Überlieferung von holländischen Kaufleuten in der Edo-Periode, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht, in Nagasaki initiiert.

Ziege statt Gans: In Ghana wird die Adventszeit genutzt, um Verwandte, Freundinnen und Freunde zu besuchen. Oft gehen die Menschen tagelang zu Fuß, um ihre Liebsten wiederzusehen. Das Essen ist der Höhepunkt an Heiligabend: ein Festmahl mit Reis, Ziegenfleisch und Früchten. Nur in reichen Familien werden Geschenke ausgetauscht.

Halber Etikettenschwindel: Auf der Welt gibt es zwei Weihnachtsinseln. Sie wurden beide von britischen Seefahrern an Weihnachten entdeckt und erhielten deshalb ihren Namen. Die eine Insel gehört zu Australien, die andere zu Kiribati, einer Republik im zentralen Pazifik.

Spekulatius-Spekulationen: Der Begriff „Spekulatius“ könnte seinen Ursprung im ostfriesischen Wort „Spikelätsje“ haben – das wiederum seinen Ursprung im niederländischen „speculatie“ hat, im 18. Jahrhundert die Bezeichnung für plastisch geformtes Zuckerwerk. Andere Quellen führen den Namen auf „Speculator“ zurück – so wurde der heilige Nikolaus genannt.

Vom Fleisch zum Glühwein: Das besinnliche Markttreiben, das wir in diesem Jahr so sehr vermissen, verdanken wir dem sächsischen Kurfürsten Friedrich II. Er schenkte seinem in Dresden lebenden Bruder Sigismund 1434 „am Tag vor dem Heiligen Christabend“ einen eintägigen Fleischmarkt. Dieser kam so gut an, dass er jedes Jahr wieder stattfand und stetig wuchs.

Vorzeitige Freiheit: Die Justizbehörden einiger Bundesländer entlassen Strafgefangene, die ihre Zeit um den Jahreswechsel abgesessen hätten, einige Tage oder Wochen früher. Mehrere hundert Gefangene kommen so bereits zu Weihnachten in den Genuss von Freiheit.

Geografischer Fehlschluss: Die sogenannte Nordmanntanne stammt eigentlich aus dem Kaukasus. Benannt wurde sie nach dem finnischen Biologen Alexander von Nordmann – sie hat also nichts mit den Wikingern und Wikingerinnen, den „Nordmannen“, zu tun. Ein Baum wächst durchschnittlich acht bis zehn Jahre, bis er gefällt wird.

Ohne Umwege: In Deutschland gibt es sieben offizielle Weihnachtspostämter, in denen Briefe an das Christkind eintrudeln. Die meisten Einsendungen erhält die brandenburgische „Himmelpfort“. Der Weihnachtsmann und das Christkind haben aber nicht nur Postfilialen in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt. Wer seinen Wunschzettel direkt an den Nordpol schicken will, nutzt folgende Adresse: Santa Claus Nordpolen, Julemandens Postkontor, DK-3900 Nuuk.

Rudolphs Freunde: Alle kennen das Rentier Rudolph. Doch wie heißen seine Kollegen? Dancer, Dasher, Prancer, Voxen, Comet, Cupid, Blitzen und Doner. Die rote Nase von Rudolph ist in Büchern übrigens nicht nur deswegen rot, weil sie süß aussehen soll, sondern weil die Dichte der roten Blutkörperchen im Riechorgan des Rentiers um 25 Prozent höher liegt als beim Menschen.

Weihnachtsgeschenke für Frankfurter Kinder

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Erfüllen Sie Kindern in schwierigen Lebenssituationen einen kleinen Weihnachtswunsch!

Das Kinderbüro organisiert seit 1996 die „Weihnachtsaktion". Mehr als 5 000 Kinder haben in 2019 einen Wunsch auf eine Wunschkarte geschrieben, die dann von Ende November (immer montags nach Totensonntag) bis Mitte Dezember in verschiedenen Geschäften und Bankfilialen Frankfurts hingen. Trotz der aktuellen Pandemie wird eine Weihnachtsaktion auch im Jubiläumsjahr (25 Jahre) stattfinden - allerdings mit einigen Änderungen. Nur so ist es möglich, die Aktion durchzuführen. Nähere Informationen auf der Startseite.
Der Start ist in diesem Jahr am Montag, den 23.11.2020. Der letzte Abgabetag für die Geschenke ist Montag, der 14.12.2020.

Jede*r Bürger*in Frankfurts kann sich eine Karte vom Baum nehmen, das Geschenk kaufen und im Geschäft oder im Kinderbüro abgeben. Kurz vor Weihnachten erhalten alle Kinder dann ein Überraschungsgeschenk.

Nähere Informationen erhalten Sie ab Oktober im Kinderbüro bei
Christine Noth unter der Telefonnummer: 069 212-39621
Barbara Scharf unter der Telefonnummer: 069 212 43656

Ein herzliches Dankeschön sagen wir allen Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern, die sich in den vergangenen Jahren an der Aktion „Weihnachtsgeschenke für Frankfurter Kinder" beteiligt haben.

 

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